Häufige Fragen an das Altenpflegeheim AGAPLESION BETHANIEN LEIPZIG
Nachfolgend beantwortet Ihnen unsere Pflegedienstleiterin, Frau Barbara Hanske, die häufigsten Fragen, die es rund um das Thema »Einzug ins Altenpflegeheim AGAPLESION BETHANIEN LEIPZIG« gibt. Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an unsere Mitarbeitenden wenden.
Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Einen Heimplatz zu bekommen ist von der Situation abhängig, wie bspw. wann Betten frei werden. Eine statische Warteliste gibt es nicht. Natürlich geben wir uns Mühe die Menschen zu berücksichtigen, denen es sehr schlecht geht, oder die niemanden mehr Zuhause haben, der sie betreuen kann und geben den Menschen dann den Vorrang. Wir bleiben mit allen Angehörigen in sehr engen Kontakt und versuchen dann so schnell wie möglich zu helfen. Wen es es akut wird, tun wir unser möglichstes um einen Heimplatz zur Verfügung zu stellen.
Nein. Kurzzeitpflege wird bei uns nicht angeboten.
Von 84 Plätzen sind 42 ein Doppelzimmer. Es ist natürlich schön, wenn zwei Menschen, die im Doppelzimmer zusammen wohnen, auch zusammen bleiben. Sollte das aus Gründen, wie übermäßiges schnarchen, nicht möglich sein, ist es natürlich möglich ein Einzelzimmer zu beziehen. Da helfen wir gern weiter und versuchen das auch zeitnah zu bewältigen.
Die Zimmer sind voll möbliert. Der große Schrank, der Nachtisch und das Pflegbett verbleiben im Zimmer. Aber eigene Möbel mit in das Heim zu nehmen ist natürlich für die Bewohnenden sehr wichtig und dies raten wir auch an. Man kann sein Zimmer hübsch gestalten, man kann einen Sessel mitbringen, eine Stehlampe oder ein Sideboard. Man kann sich das Zimmer auch hübsch mit Bildern oder Blumen gestalten. Matratzen jedoch werden aus hygienischen Gründen vom Haus gestellt.
Im Pflegeheim gibt es variable Frühstückszeiten. Wer gern ausschlafen möchte, kann das gern tun. Unsere Pflegekräfte richten sich nach den individuellen Wünschen der Bewohnenden.
Das Heim bezieht sein Essen aus der Großküche des Ev. Diakonissenkrankenhauses Leipzig. Zusätzlich wird als Angebot der Ergotherapie oft zusammen gebacken und gekocht.
Nein, es gibt nicht nur Diätkost. Vor allem Vollkost wird im Heim serviert. Diabetiker werden Süßspeisen in Maßen angeboten.
Ja, es kommen regelmäßig Fachärzte wir bspw. die Augenärzte, HNO Ärzte, Zahnärzte oder aber auch Hautärzte u.a. ins Haus. Für eine Diagnostik oder Untersuchung bspw. mittels Röntgen oder Ultraschall werden Transporte ins Krankenhaus durch die Mitarbeitenden organsiert.
Ja, natürlich. Bewohnende, die im Pflegeheim wohnen, sollten nicht auf den Friseur und die Fußpflege verzichten müssen, daher kommen diese regelmäßig ins Haus. Die Termine bestimmen die Bewohnenden selber und können diesen dann wahrnehmen.
TV und Internet sind in jedem Zimmer verfügbar. Allerdings sind die Zimmer nicht mit einem TV-Gerät ausgestattet. Dieses kann gern von zu Hause mitgebracht werden.
Wir nehmen auf die Struktur, die die Bewohnenden mitbringen, Rücksicht. Aber es gibt gewissen Zeiten, die der Orientierung dienen. Um 8 gibt es bspw. Frühstück, danach gibt es Angebote der Physiotherapie, anschließend Mittagessen und (wenn wünscht) eine Ruhepause. Dann folgt Kaffeetrinken und weitere Angebote der Ergotherapie. Der Tag endet mit dem Abendesse und freier Abendgestaltung.
Die Bewohnenden können ihren Tag jederzeit frei gestalten. Es werden von den Mitarbeitenden der Ergo- und Physiotherapie tagsüber verschiedene Angebote zur Unterhaltung gemacht, diese sind aber nicht verpflichtend. In der Nähe zum Heim ist ein Park und auch Einkaufsmöglichkeiten, die von den Bewohnenden genutzt werden können.
Es gibt keine Besuchszeiten. Die Besucher:innen sind jederzeit herzlich willkommen.
Für die interne Qualitätssicherung gibt es zum einen das persönliche Gespräch in dem man Anmerkungen, Lob und Kritik äußern kann. Dies ist auch anonym möglich - hierzu finden Sie vorne am Eingang einen Sorgenbriefkasten. Die externe Qualitätssicherung erfolgt jährlich durch den MDK, nach dessen Qualitätskriterien/Richtlinien.
In unserem Haus gibt es leichterkrankte Demente, sowie schwererkrankte Demente. Wir haben verschiedene Ansätze im Haus, die wir mit Leben füllen. Der personenzentrierte Ansatz legt großen Wett auf Empathie und die individuelle Borgrafie der Bewohnenden. "Validation" wiederum bedeutet, sich in die Welt des Betroffenen hineinzuversetzen. Beim realitätsorientierte Ansatz wird versucht mit viel Fingerspitzengefühl die Betroffenen mit der Realität durch bspw. Tageszeiten, Wochentagen etc. in Kontakt zu bringen udn sie ggf. zu korrigieren. Die Basalestimulation, die durch unsere Ergotherapeut:innen angewendet wird, rundet das ganze ab.
Bei uns arbeitet eine Seelsorgerin. Diese ist jede Woche mehrere Stunden vor Ort und steht den Bewohnenden (egal welcher Religion) als Ansprechpartnerin jederzeit zur Verfügung.
Unter Leitbild verstehen wir den Rahmen für den Umgang und die Pflege im Haus. Mehr zum Leitbild finden Sie hier.
Es ist kein zwingendes Muss, aber wir empfehlen, sich vor dem Umzug ins Heim mit dem Thema Vollmachten und Verfügungen auseinanderzusetzen. Bei Interesse finden Sie hier Vordrucke/Vorlagen zur Nutzung.
Durch Spenden können wir gewährleisten, dass wirklich alle Bewohnende an außergewöhnlichen Aktivitäten und Veranstaltungen teilnehmen können.
Sie können uns jederzeit gern bei Google bewerten.
Ja, man kann bei uns ehrenamtlich arbeiten. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Ja, wir bieten Schülerpraktikas an. Bei Interesse wenden Sie sich gern an unsere Pflegedienstleitung.